Wenn Sie wissen, wie — aber nicht, wann
Teil 2 der PCM-Grundlagen. Sie kennen die sechs Typen und Ihr eigenes Profil. Jetzt geht es um das, was im Moment passiert: den richtigen Kanal treffen, die Umgebung lesen, und ein Gespräch zurückholen, das gerade kippt.
Worum es geht.
Nach Teil 1 kennen Sie die sechs Typen. Sie erkennen sie bei Kolleginnen, in der Familie, bei sich selbst. Und dann sitzen Sie in einem Gespräch, wissen genau, wen Sie vor sich haben — und es geht trotzdem schief.
Das ist keine Lücke in Ihrem Wissen. Es ist der Unterschied zwischen einer Landkarte und dem Fahren. Zu wissen, dass jemand über Gefühle geht, hilft wenig, wenn Sie im Moment des Gesprächs nicht umschalten können. Und wenn beim Gegenüber der Stress einsetzt, hilft Typwissen gar nichts mehr — dann brauchen Sie etwas, das Sie tun können.
Genau hier setzt Teil 2 an.
Zwei Tage an der Mechanik statt an der Theorie. Sie arbeiten mit dem Profil aus Teil 1 weiter, aber der Blick wechselt: weg vom „Wer ist dieser Mensch", hin zum „Was mache ich in dieser Sekunde".
Drei Werkzeuge stehen im Mittelpunkt. Die Kommunikationskanäle — Menschen hören nicht auf Inhalte, sondern auf Tonlagen. Derselbe Satz erreicht den einen und prallt beim anderen ab. Die bevorzugte Sozialumgebung — manche blühen in der Gruppe auf, andere brauchen ein Gegenüber, wieder andere Ruhe. Wer Menschen in die falsche Umgebung setzt, bekommt ihre schlechteste Seite. Und der Umgang mit Distress — was Sie sagen können, wenn jemand bereits im Muster ist, und wie Sie das eigene Muster bemerken, bevor es das Gespräch übernimmt.
Der Anteil an Übung ist deutlich höher als in Teil 1. Sie bringen eigene Situationen mit, und wir arbeiten daran.
Was ist PCM? →Was Sie mitnehmen.
Nach dem Seminar können Sie das.
Den passenden Kanal treffen
Sie erkennen, über welchen Kanal Ihr Gegenüber erreichbar ist, und können bewusst umschalten, statt es beim eigenen zu belassen.
Umgebungen bewusst gestalten
Sie wissen, wer in welcher Sozialumgebung arbeitsfähig ist, und können Sitzungen, Teams und Gespräche danach aufsetzen.
Stress entschärfen statt bekämpfen
Sie haben konkrete Gesprächsangebote für den Moment, in dem jemand ins Muster rutscht — und erkennen es früher.
Das eigene Muster früher bemerken
Sie sehen Ihre eigenen Frühwarnzeichen und können gegensteuern, bevor Sie Teil des Problems werden.
Ihr Profil vollständig lesen
Die Teile Ihrer Auswertung aus Teil 1, die bisher unklar geblieben sind, werden mit der Assessment-Matrix nutzbar.
Ablauf.
4 Blöcke — von der ersten Grundlage bis zum Transfer in Ihren Alltag.
Auffrischung und Profilarbeit
Kurze Wiederholung der sechs Typen, dann direkt in Ihre Auswertung aus Teil 1: was steht da eigentlich, und was heißt es für Ihren Alltag.
Die Kommunikationskanäle
Welcher Kanal erreicht wen, woran Sie es hören, und wie Sie im laufenden Gespräch umschalten. Mit Übungen in kleinen Gruppen.
Sozialumgebungen und Interaktionsstile
Wer braucht Gruppe, wer ein Gegenüber, wer Ruhe. Was das für Meetings, Teams und Zusammenarbeit bedeutet.
Distress erkennen und entschärfen
Die typischen Muster unter Druck, Ihre eigenen Frühwarnzeichen, und konkrete Gesprächsangebote. Abschluss an Ihren mitgebrachten Situationen.
Für wen.
Voraussetzung ist Teil 1. Dieses Seminar baut direkt darauf auf und arbeitet mit Ihrem persönlichen PCM-Profil weiter — ohne die Grundlagen und ohne Profil ist es nicht sinnvoll besuchbar. Für alle, die nach Teil 1 gemerkt haben, dass ihnen das Wissen im konkreten Gespräch noch nicht schnell genug zur Verfügung steht. Führungskräfte, Beraterinnen, Menschen in Rollen mit vielen unterschiedlichen Gegenübern — und alle, die einfach weiterkommen wollen. Zehn Plätze, damit genug Zeit für Ihre eigenen Fälle bleibt.
Jetzt noch zum Frühbucherpreis.
ohne USt. für Privatpersonen. Zzgl. 20 % USt. für Unternehmen
- Alle Seminarunterlagen
- Seminarraum
- Verpflegung an beiden Tagen
DI Robert Striemitzer
DIROS Consulting · Graz
Berater, Coach und eingetragener Mediator aus Graz. Arbeitet seit Jahren mit Führungskräften und Teams an genau den Situationen, in denen Kommunikation kippt: in Beratung, Coaching und Mediation. Derzeit in der PCM-Trainerzertifizierung bei Kahler Communication.
Häufige Fragen.
Kann ich Teil 2 ohne Teil 1 besuchen?
Nein. Teil 2 arbeitet durchgehend mit Ihrem persönlichen PCM-Profil und setzt die sechs Typen als bekannt voraus. Ohne diese Grundlage würden Sie die meiste Zeit nachholen, statt zu üben.
Brauche ich mein Profil aus Teil 1 noch einmal?
Bringen Sie es bitte mit. Wir arbeiten an mehreren Stellen direkt damit — ein Ausdruck oder die digitale Fassung genügt.
Was ist der Unterschied zu Teil 1?
Teil 1 beantwortet „Wer ist dieser Mensch". Teil 2 beantwortet „Was mache ich jetzt damit". Deutlich mehr Übung, deutlich weniger Modelltheorie.
Ist das PCM-Profil im Preis enthalten?
Nein, das Profil ist Teil des Grundlagenseminars Teil 1. In Teil 2 arbeiten Sie mit dem Profil weiter, das Sie dort bereits bekommen haben.
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